von Katia Ernst | Mai 18, 2026 | Artikel
Sprachliche und kulturelle Vielfalt bereichern jedes Auszeichnungsprogramm. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven, neue Märkte und eine Reichweite mit, die weit über Ihre eigene Sprachgemeinschaft hinausgeht.
Doch wer schon einmal einen internationalen Award organisiert hat, kennt auch die Kehrseite: Details können in der Übersetzung verloren gehen. Eine Formulierung, die auf Englisch natürlich klingt, kann auf Deutsch zu salopp wirken. Ein Bewertungskriterium, das in Nord- und Südamerika als selbstverständlich gilt, muss anderswo möglicherweise erklärt werden.
Die technischen Grundlagen für internationale Programme sind heute vorhanden. Die eigentliche Herausforderung beginnt danach.
Viele Plattformen werben mit Mehrsprachigkeit. In der Praxis bedeutet das jedoch oft maschinell übersetzte Oberflächen, begrenzte Möglichkeiten zur Anpassung an lokale Konventionen und ein generisches Nutzungserlebnis, bei dem Teilnehmende schnell merken, dass die Software für den englischsprachigen Markt entwickelt wurde.
Der Unterschied zwischen einer Übersetzung und echter Lokalisierung ist spürbar. Eine Plattform, die wirklich mehrsprachig denkt, ermöglicht es Ihnen, Inhalte kulturell passend zu gestalten – nicht nur sprachlich korrekt. Das gilt gleichermaßen für die Formulierungen in Einreichungsformularen, die Kommunikation mit Teilnehmenden und die Oberfläche für Jurorinnen und Juroren.
Die Oberfläche von Award Force wird von Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern übersetzt, nicht von Algorithmen – und an diesem Standard sollte sich gute mehrsprachige Software messen lassen.
Wer eine Plattform für internationale Wettbewerbe bewertet, sollte die folgenden Punkte genau prüfen:
Eine Sprache pro Programm zu unterstützen, reicht nicht aus. Internationale Awards laufen häufig parallel in mehreren Sprachen, wobei dasselbe Programm in unterschiedlichen Märkten aktiv ist. Die Plattform muss es ermöglichen, alle Sprachversionen zentral zu verwalten – ohne redundante Prozesse oder zusätzlichen Aufwand für das Team.
Mehrsprachige Programme auf Award Force nutzen im Durchschnitt drei Sprachen gleichzeitig. Am häufigsten sind Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Chinesisch – doch mit über 40 unterstützten Sprachen können Programme nahezu jede Zielgruppe erreichen. Knapp 10 % aller Kundinnen und Kunden nutzen die Mehrsprachigkeitsfunktion aktiv, und diese Zahl wächst. Internationalisierung ist längst keine Nischenanforderung mehr.
Maschinelle Übersetzungen sind besser geworden, ersetzen jedoch keine menschliche Redaktion – insbesondere bei fachlichen oder sensiblen Inhalten. Programmverantwortliche auf Award Force können daher gängige Begriffe wie „judge“ oder „entry“ selbst festlegen oder anpassen.
Internationale Wettbewerbe beinhalten häufig unterschiedliche Gebührenstrukturen in verschiedenen Währungen. Eine Plattform, die Zahlungen nur in einer Währung verarbeiten kann, schafft unnötige Hürden für Teilnehmende und zusätzliche Arbeit für das Organisationsteam.
Weniger offensichtlich, aber ebenso wichtig: Wie werden Beträge dargestellt? Derselbe USD-Betrag sieht auf Englisch so aus: $1,250.45, und auf Französisch so: 1 250,45 $US. Hinzu kommen währungsspezifische Konventionen: Der japanische Yen hat keine Dezimalstellen, der Bahrain-Dinar hat drei.
Award Force hat ein lokalisiertes Währungsformat eingeführt, das Beträge im Format der jeweiligen Spracheinstellung des Users anzeigt. Ein kleines Detail, das in der Praxis einen spürbaren Unterschied macht. Teilnehmende sehen Zahlen so, wie sie es gewohnt sind – ohne gedankliche Umrechnung.
Jurorinnen und Juroren aus unterschiedlichen Ländern haben unterschiedliche Erwartungen und Arbeitsweisen. Eine gute Plattform ermöglicht es, Bewertungsprozesse so zu konfigurieren, dass sie sich für alle Beteiligten intuitiv anfühlen – unabhängig von der Sprache, in der sie arbeiten.
Bewertungsformulare, Kriterien und Kommunikation sollten je Sprache anpassbar sein, ohne die Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu beeinträchtigen. Für eine Perspektive aus Sicht der Jury lohnt sich 5 Dinge, die Jurorinnen und Juroren sich von Award-Managern wünschen.
Bevor Sie sich für eine Lösung entscheiden, lohnen sich die folgenden Schritte:
Testen Sie die Mehrsprachigkeitsfunktion im Detail. Fragen Sie nicht nur nach einer Liste unterstützter Sprachen – navigieren Sie aktiv durch die Plattform in einer Ihrer Zielsprachen. Wirkt die Oberfläche professionell und konsistent?
Fragen Sie nach dem Übersetzungsprozess. Wie werden neue Inhalte übersetzt? Können Sie eigene Texte hinzufügen? Gibt es eine Vorschaufunktion für alle Sprachversionen?
Prüfen Sie die Konfigurierbarkeit des Bewertungsprozesses. Können Sie Bewertungsformulare und Kriterien je Sprache anpassen? Wie werden Jurorinnen und Juroren in ihren jeweiligen Sprachen eingeführt und unterstützt?
Klären Sie Währungs- und Zahlungsoptionen. Welche Währungen werden unterstützt? Wie werden unterschiedliche Gebührenstrukturen für verschiedene Regionen gehandhabt?
Bewerten Sie das Support-Angebot. Ein internationales Programm läuft nicht immer in Ihrer Zeitzone. Wie reagiert das Customer-Team auf technische Probleme, und in welchen Sprachen ist Support verfügbar?
Die Wahl einer mehrsprachigen Awards-Management-Plattform bestimmt, wie professionell Ihr Programm nach außen wirkt, wie reibungslos die Abläufe für Ihr Team sind und wie fair und einladend das Erlebnis für Teilnehmende aus aller Welt ist.
Award Force wurde mit dem Anspruch entwickelt, Awards-Programme jeder Größe und Reichweite professionell, sicher und konfigurierbar zu machen. Für internationale Programme bedeutet das eine Mehrsprachigkeitsfunktion, die auch im Detail überzeugt, flexible Bewertungs-Workflows, die sich an Ihre Anforderungen anpassen, und ein Datenschutzniveau, das höchsten Standards entspricht.
Exzellenz im Award-Management beginnt mit den richtigen Grundlagen. Eine Plattform, die mit Ihrem Programm wächst und weltweit einsetzbar ist, gehört dazu.
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